Shares

Langsam glaube ich wirklich Deutschland ist komplett Pleite und steht kurz vor dem Kollaps und um das zu verhindern haben sie eine neue Geldquelle gesucht und gefunden – nämlich die Firmen die mit Influencer arbeiten.

Zuerst hat es den Youtuber Flying Uwe erwischt der für 3 Videos eine Geldbusse von 10’500€ erhalten hat und jetzt hat es die Drogeriekette Rossmann erwischt. Und zwar haben sie mit Influencer zusammengearbeitet die die PaidPosts mit #AD gekennzeichnet haben. Aber in einem Urteil hat das Oberlandesgerichts Celle nun gesagt (vom 8. Juni 2017 / AZ 13 U 53):

Eine Kennzeichnung von Werbung mit dem Hashtag #ad, versteckt zwischen mehreren anderen Hashtags, sei keineswegs ausreichend.

Der 20-jährigen Influencer mit 1.3 Millionen Followern hat in seinem PaidPost an zweiter Stelle von insgesamt sechs Hashtags den Hashtag #ad verwendet.

Sollte Rossmann noch einmal „unter Einschaltung Dritter für kosmetische Produkte (…), werben, ohne den geschäftlichen Zweck der Werbung für diese Produkte kenntlich zu machen“, drohe „für jeden Fall der künftigen Zuwiderhandlung“ ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro.

Geklagt hatte der Verband Sozialer Wettbewerb, der in den vergangenen Jahren immer mal wieder mit Abmahnungen auf sich aufmerksam machte, und nun vermehrt Influencer wegen fehlender Werbekennzeichnung abmahnt. Die betroffenen Unternehmen machen indes kein Hehl daraus, wie wichtig der Einsatz der Social Media-Stars im Buhlen um die hochattraktive Zielgruppe der Teenager ist. „Blogger und Influencer verfügen nicht nur über eine hohe Reichweite im Netz, sondern schaffen es auch, eine persönliche Ebene aufzubauen. Die Produktempfehlung einer Bloggerin wirkt authentisch durch ihre persönlichen Erfahrungen, die sie einbringt“ sagte Rossmann

Fazit

Ich weiss nicht wie es euch so geht, aber ich finde diese Diskussion einfach nur noch peinlich. Schlagt man heute eine Zeitung auf, stehen da fast nur noch Paidposts – angeschrieben sind sie selten oder nur sehr versteckt. Aber da macht niemand ein Fass auf – auch auf Plakatwerbung steht nicht noch „Anzeige“ oder „Gekauft von XYZ“ oder „Im Autrag von Konzern Nestlé“ oder so – nein – aber in der digitalen Welt drehen alle durch.

Ich denke darum wirklich, hier geht es nur darum das man eine neue Geldquelle eröffnet hat – immerhin erwartet Deutschland je nach Aussage zwischen 2 und 10 Millionen Neubürgern in den nächsten 2-3 Jahren und wenn heute schon Strassen total verlöchert sind und die Städte auseinanderfallen wie in Frankreich – wie will man sowas bezahlen? Genau man nimmt Influencer als Ziel die noch keine Lobby haben und die zur Zeit absolutes Freiwild sind.

Wenigstens tut Instagram was dagegen – wie man heute auf Twitter so mitbekommen hat – haben viele verifizierte Instagram Konten nun eine neue Funktion bekommen – wo aktiviert die Beiträge dann mit „Paid Partnership mit XYZ“ markiert sind.

Wenn dann alle diese Anzeigen so markieren, dann findet diese Abmahnanstalt sicher einen anderen Weg die Influencer abzuzocken. Vermutlich heissts dann – Wer Filter einsetzt würde die Wirklichkeit unzulässig verschönern und darum die Wirklichkeit verzerren – was hiermit eine Busse von 100’000 € bedeutet

Und was ist wenn diese Leute herausfinden, dass es Einhörner gar nicht gibt? Dass also Firmen wie Rittersport hier Fantasie verkaufen? Ist das dann nicht schon Täuschung des Kunden? uiui

Was denkt ihr von der ganzen Sache?

Shares