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Manche von meinen Lesern kommen ja von meinem Chefblogger Blog hierher und zähle mich also eher zu den Bloggern als den Instagramer. Aus diesem Grund lese ich natürlich viel mehr Blogs als dass ich auf Instagram Bilder like. Nun bin ich über einen Blogbeitrag gestolpert (Keine Sorge ich habe mich nicht verletzt) wo eine Bloggerin folgendes Fordert:

Gerade wird viel über Instagram diskutiert, über Blogger und Influencer. Was mir hierbei besonders wichtig ist? Dass wir innerhalb einer so neuen Berufsgruppe endlich anfangen zu differenzieren.

Hier kann ich wirklich nichts besseres dazu sagen, denn auch ich sehe es nicht gerne wenn man alles in den gleichen Topf wirft.

Wie oft habe ich schon von Leuten gehört die auf Facebook hin und wieder ein Beitrag posten, dass sie Blogger seien – solche Vermischungen sind mir echt ein Graus. Aber in dieser Branche die hier relativ neu ist – werden auch fast täglich neue Berufe erfunden. Vor wenigen Tagen habe ich in der Schweiz eine Stellenbeschreibung eines Konzern gesehen, wo man ein Influencer-Content Manager gesucht hat. Ich habe hier gerade keine Ahnung was man da machen muss (Eine Antwort auf meine eMail habe ich bisher nicht erhalten), wenn ich mir dann aber den Name anschaue, gehts wohl darum Content zu produzieren, die dann Influencer bei ihren Kanäle posten müssen… Da ja das wiederum gegen Influencer spricht – hier ist ja die Authentizität sehr wichtig – bleiben mir also nur Fragezeichen im Kopf übrig.

Nun in diesem Blogbeitrag hat die Bloggerin dann noch folgenden Satz geschrieben – und dieser Satz hat mich zu diesem Blogbeitrag animiert.

Die Influencer sind auf Instagram Zuhause.

Und hier muss ich wirklich ganz klar widersprechen. Influencer sind nämlich überall anzutreffen und nicht nur auf Instagram. Im Fernsehen wenn der Roger Federer wieder in einer CS Werbung Auftritt – ist er auch ein Influencer oder wenn ein Plakat der CS gedruckt wird. Oder wenn eine Cervelat wie die Lara Gut oder der Bernhard Russi uns von einem Visilab Plakat anlächeln, dann sind das auch Influencer. Oder wenn ein Pokipsie oder JC Frick was von den geilen neuen technischen Gadgets berichten, dann sind das auch Influencer – oder wenn der Chefblogger vor einem Plugin warnt, dann ist auch er ein Influencer…

Also ein Influencer ist immer jemand der was öffentlich erzählt und dem Leute vertrauen, glauben und sich von ihm/ihr verführen/ beeinflussen lassen. Also ein Influencer ist nicht nur ein Instagramer – sondern er ist komplett Plattformunabhängig. Hier irrt sich also die Bloggerin Sue Loves NYC total!

Was ist denn Besser? Blog oder Instagram?

Nun wie ich schon sagte – ein Influencer ist immer komplett Plattform unabhängig – die Wahl der Plattform ist eigentlich auch unwichtig, sondern hängst höchstens vom Thema ab, welches man erzählen möchte. Will ich den Leuten zeigen wie man sich richtig schminkt, dann ist wohl Instagram falsch – weil man dann pro Tipp Dutzende von Fotos veröffentlichen müsste – hier ist also ein Video die wohl bessere Wahl. Wenn man aber ein Bericht schreiben möchte, dann kann man das auch nicht wirklich auf Instagram machen, sondern eher in einem Blog oder einem Video. Da ja viele dieser Plattformen eher kleine eingeschränkte Biotope sind – machen viele Vlogger (Videoblogger) einen Blog um so noch durch SEO optimiert, neue Leser/ Zuschauer zu bekommen die nicht auf Youtube nach Infos suchen sondern googeln…

Fazit

Egal ob man Instagram, Youtube, Xing, Blogs, Facebook oder sonst eine Plattform bewirtschaftet wird – so lange man authentisch ist und eine Community hat ist man auch ein Influencer. Und so nebenbei gesagt – es ist egal ob man 10 oder 100 oder 1’000’000 Leser hat – man ist immer ein Influencer. Immerhin kommt das Wort Influencer aus dem Englischen von „to influence: beeinflussen“.

Es ist aber wirklich wichtig, dass wir Anfangen zu differenzieren. Jede Plattform hat seine Stärken und seine Schwächen und einen anderen Fokus. Wenn man also sagt Influencer sind nur Instagramer, dann ist das genauso falsch wie wenn man sagt Blogger sind die besseren Wissensvermittler…

Wichtig ist einfach, dass man die richtige Plattform verwendet um seine Nachricht zu transportieren – manches ist auf dem einen Kanal einfacher zu vermitteln als auf dem anderen. Wichtig ist, wie ich oben schon sagte, man ist authentisch ehrlich und löst ein Problem bei den Lesern, Zuschauern, Zuhörern – dann ist man bereits ein Influencer…

Link zum Blogbeitrag: Blogger = Influencer? Wir müssen differenzieren!

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